Biographie


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Photo des Künstlers

Augusto Kutxi-Bungo wurde in der Provinz Soyo im Norden Angolas geboren. Er malt seit seiner Kindheit. Noch während seiner Schulzeit war er 4 Jahre Schüler des zairischen Malers Kalala Kalambai in Kinshasa ( Zaire). Dort arbeitete er u.a. als Schriftzeichner und Siebdrucker in dessen Werbeatelier und erstellte Wandmalereien. Danach kehrte er in die angolanische Hauptstadt Luanda zurück und baute in Mayanga ein Atelier für plastische Kunst auf, wo er Dekorationsarbeiten und Ausstellungen durchführte.

Als aktives Mitglied der UNAP (" União nacional dos artistas plastico" in Angola) nahm er an mehreren, von der UNAP organisierten, nationalen und internationalen Ausstellungen teil. Bei dieser Künstlervereinigung absolvierte er auch einen Zeichenkurs. Am 20. Juni 1995 kam Gunes-M nach Deutschland. 16-jährig und in fremder Umgebung bewies gleich im Juli desselben Jahres sein Talent: Er beeindruckte durch große Wandgemälde in der ehemaligen Kaserne an der B1 in Dortmund und machte das Asyl-Auffanglager dadurch wohnlicher. Trotz schwieriger Arbeitsumstände entstanden weitere Bilder und es folgten Ausstellungen. Häufiger erschienen Augustos Werke in Zeitungen sowie im Dortmunder Lokalfernsehen WDR 3 und im do1@pop.uni-dortmund.de UniVersellen StadtFernsehen do1. Andere Bilder findet man bei Mygale auf einer französisch-afrikanischen Website.

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Gunes-M läßt sich in seiner Malerei immer wieder von der Kultur seines Volkes, der Bakongo inspirieren. Formen und Inhalte läßt er dabei beinahe gleichberechtigt wirken. So entsteht eine irrationale und karikaturistische Seite seiner Kunst, die dem Betrachter völlig neue und überraschende Sichtweisen eröffnet und an Kubismus erinnert. Voller Originalität ist sie. Sie bleibt jedoch ursprünglich und an der Grenze des Realen und Surrealen in ihrer Aussage: Sie spricht von Vergangenem, von der Gegenwart und der Zukunft des Möglichen und des Unmöglichen, von Kritik und Toleranz. Sie trifft das Auge des Zuschauers mit ihrem in besonderer Weise pulsierenden und glühenden Strahl und zwingt zu einer ungewöhnlichen Betrachtungsweise. Augusto Kutxi Bungo bezeichnet seinen einzigartigen Stil als "KIKONGUISMUS"

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Nationale Ausstellungen: zurück

bis 1990:

Teilnahme an Ausstellungen der "Brigade des Jeunes"

22. November 1990:

Teilnahme an der "Jour de I' educator" in der Ecole Grande, Cazenga

22 Dezember 1990:

Jahresausstellung in der Galerie der UNAP

8.-14. April 1991:

Ausstellung bei der "Woche der Jungendlichen" (Zuerkennung eines Diploms)

22. November 1991:

Ausstellung im Salon der UNAP

Dezember 1991:

Teilnahmer an der Ausstellung des Grand-Hotels "Le Presidente Meridien des Luanda"

10. - 20. Dezember 1994:

Ausstellung in der Vila Do Gamek, Luanda

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Internationale Ausstellungen zurück

bis 1993:

-Teilnahme an Ausstellungen des Kunsthandwerkermarktes von Kinshasa/Zaire

23. Mai - 10. Juni 1994:

Teilnahme an der Ausstellung der Organisation CAPA ("Associacao casa do artista plastico afro-brasilero") im Hause "Fundacao casa de rui Barbosa", Rio de Janeiro, Brasilien

 

 

August 1994:

Teilnahme an der Ausstellung der "Conjunto cultural da casa economica federal", Rio de Janeiro; außerdem wurden seine Werke auf Kunstmärkten an der Copa-cabana und Ipanema ausgestellt.

5. - 20. Dezember 1995:

Teilnahme an einer Ausstellung im "Aller Welt Haus" in Hagen, Deutschland.

4. August bis 4. September 1996:

Ausstellung in der Volksbank Wetter

26. Oktober 1996:

Teilnahme an der Ausstellung der "Afrikanischen Abendzeit" im Café Mambó in Bochum

7. Dezember 96:

Teilnahme an Ausstellungen "Afrikanische Abendzeit" im "Aller Welt Haus" in Hagen.

27.01.1997 - 03.02.1997:

Teilnahme an der Ausstellung: "Eine-Welt-Tage" in der Lichtburg im Kulturzentrum Wetter

14. 03. 1997:

"Afrikanischer Abend" im Museum Bochum

02. 05. bis 20.Okt. 97:

Ausstellung in der "E. P. Galerie", Düsseldorf

23. 05. -30. 05. 1997:

Ausstellung in der Volkshochschule, Hamm

08. 06. -l5. 06. 1997:

Ausstellung im "Internationalen Zentrum" der VHS, Duisburg

26. Okt.-26.Nov.97:

Ausstellung im "Theater im Depot", Dortmund, Immermannstr

4. bis 14. April 98:

Ausstellung "O Banzanga Afrika" in der Bonifatiusgemeinde Dortmund-Mitte

4. Juni bis 15. Juli 1998

Ausstellung "Kultur und Krieg in Angola" im Katholischen Centrum Dortmund-Mitte

16. Juli bis 30. Juli 1998

Ausstellung "Gegen Krieg und Unterdrückung in Angola" im Sonnenenergie-Forum der VEW, Westfalenpark Dortmund

4. September 1998

Afrikanischer Abend in Bönen

1. bis 30. September 1998

Bilderausstellung im Fenster der WAZ-Geschäftsstelle Dortmund-Hörde

7.3. bis 9.4.1999

Galerie Emilienplatz, Hagen

März 1999

Bilderausstellung im Fenster der WAZ-Geschäftsstelle Dortmund-Hörde

April 1999

Malereiaktion im Schaufenster Art&Galerie, Hagen

2. bis 19. September 1999

Museum für Völkerkunde, Hamburg,
Gegen Unterdrückung und Krieg in Angola,
In Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union in Hamburg e. V. und mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde und Netzwerk Eine Welt e. V. Tel.: 040/ 42848-2514

27.5. - 9.6.2000

Sonderausstellung "Kikonguismus" in der Völkerkundlichen Sammlung der Phillips-Universität Marburg/Lahn

6.5. - 6.6.2003

Ausstellung "Kikonguismus" in der Bezirksbiliothek Dortmund Scharnhorst

15.6. - 1.8.2003

Ausstellung "Kikonguismus" im Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Alt-Scharnhorst

09.7. - 7.8.2009

Ausstellung "Kikonguismus" in der Bibliothek, Dortmund Mengede Zeitungsbericht

 

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Kikonguismus
Seit Picasso sich unter anderem von den afrikanischen Masken inspirieren ließ, und den Kubismus hervorzauberte, sehen wir die grotesken und künstlichen, in Frontalismus und Symmetrie geführten Nachbildungen der menschlichen Figur, mit anderen Augen.
Gunes-M. hält diese Inspiration in seiner Malerei lebendig, und merkwürdigerweise scheint er sie vom Ursprung zum Kubismus und wieder zurück zum Ursprung zu führen:
Das soll heißen, Gunes-M bleibt in seiner Malerei seinen afrikanischen Ursprüngen treu, übernimmt jedoch die Vielseitigkeit der Avantgarde mit ihrer neuen Sicht des Realen. So entwirft er mit seiner Kunst ein geistiges und psychologisches Gleichgewicht von Idee und Realität. Augusto Kutxis Malerei wird so zur harmonischen, gefühlvollen Äußerung von Ideen, welche vielleicht etwas aus dem Innersten des Künstlers und der Menschheit preisgibt!
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 Kulturelle Unterstützung

Danksagung an:

- K.A.K.:

"Kalenda Afro Kultur"

- U.N.A.P.

União nacional dos artistas plastico

- C.A.P.A.:

"Casa Dos Artistas Plastico Afro Brasileiro"
(Haus der Afro-Brasilianischen Künstler)

- media

Internet Services

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Berichte zur aktuellen Lage in Angola:

Lesen sie:

  
  
  
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MASTER G

Seit Anfang 2000 widmet sich der Junge Maler auch stärker der Musik. Auch dabei bleibt er seinen afrikanischen Wurzeln, der Kultur der Bakongo treu. Durch die Europäischen Einflüsse entsteht auch hier eine neue Synthese auf die man gespannt sein darf. Als MASTER G präsentiert sich Herr Bungo mit Hip Hop, Reggae und Soul in Bakongoart. IT.N.C. - Bakongo International New Culture nennt er ihn.  
Aktuell tritt er unter G2 MC Hagen auf.
 


Kontakt    Letzte Änderung am 09.05.2006